Die Idee

Vor knapp zwei Jahren entstand die Idee eines ungewöhnlichen Urlaubs, die sich nach und nach weiterentwickelte und nun eine Hilfsaktion in den peruanischen Anden unterstützt.

Ende Januar 2000 wollten Michael Speth und Karl Weidinger auf einer Rundtour das Andenhochland von Nordchile erkunden. Jedoch stellte sich heraus, dass ihr Mietwagen den schlammigen Straßen letztendlich nicht gewachsen war. Deshalb musste die Rundreise anders gestaltet werden und sie konnten ihr eigentliches Ziel nur umfahren und sich ihm von verschiedenen Seiten annähern. Auf einem Zwischenstop entdeckten sie eine Kopie, die einen Weg von San Pedro de Atacama in Chile über Bolivien nach Arequipa in Peru beschreibt. Dieser Weg führte auch durch die Region, in die sie nun nicht hatten vordringen können. Es wurde also beschlossen diese neuentdeckte Route im Jahr 2002 zu erkunden. Die jüngste Erfahrung hatte jedoch deutlich gemacht, dass das benötigte Fahrzeug gewissen Anforderungen gewachsen sein musste: es muss robust sein und möglichst überall durchkommen. Welches Fahrzeug wäre also besser geeignet als ein Traktor? Es ist nicht überraschend, dass ein so vielversprechender Ausflug leicht begeisterte Anhänger finden kann. Kaum war die Idee im Freundeskreis erzählt, als auch schon Joachim Sachs und Dirk Rossbach beschlossen, sich dem Projekt anzuschliessen.

Und wenn man schon einmal mit einem Traktor in Südamerika ist, erscheint es auch naheliegend, etwas sinnvolles damit zu unternehmen. So entgeht es wohl keinem Reisefreund, dass Süd- und Lateinamerika nicht nur mit atemberaubender Landschaft und faszinierenden Kulturen beglückt sind, sondern auch grosse Not und Armut dort anzutreffen ist. Mag es nun dahingestellt sein, ob dies auf wirtschaftliche Unterdrückung und jahrhundertelange Kolonisation durch Industrienationen, auf Misswirtschaft und Jahre der politischen Diktatur oder auf Naturkatastrophen, wie das Erbeben im Juni 2001, zurückzuführen ist. Auf jeden Fall kann man sich leicht vorstellen, dass sowohl ein Traktor als auch finanzielle Hilfe sinnvoll eingesetzt werden können, um die Region zu fördern. Doch dazu befinden sich mehr Informationen auf der Spendenseite.


Das Hochland im Norden
Chiles.


Der erste Versuch scheiterte.


Das neue Expeditions-
Fahrzeug, sehr viel-
versprechend.